Eine Zusammenarbeit, die über fünf Jahrzehnte hinweg Bestand hat, ist keine Selbstverständlichkeit. Sie entsteht nicht durch einzelne Projekte, sondern durch viele Entscheidungen, die über Jahre hinweg immer wieder bewusst füreinander getroffen werden.
Im Jahr 1975 stieß die J. Schuler & Sohn GmbH + Co. KG Bauunternehmung über eine Empfehlung auf BRZ in Nürnberg. Nach einem ersten Kennenlernen wurde der Grundstein für die heutige, langjährige Zusammenarbeit gelegt. Diese startete mit klar abgegrenzten Leistungen wie dem sogenannten Lohn-Service sowie dem Programm Postabrechnung. Mit zunehmenden Anforderungen und wachsender Komplexität wurde das Leistungsspektrum nach und nach erweitert.
Heute leitet Bernhard Kirschenlohr das Familienunternehmen. Die Zusammenarbeit mit BRZ umfasst inzwischen das vollständige Baulohn-Outsourcing, das Rechnungswesen-Outsourcing sowie den Einsatz von BRZ 365 Bautechnik, der Cloudlösung für baubetriebliche Prozesse, z. B. Baukalkulation. Eine Zusammenarbeit in vielen Bereichen, die von beiden Partnern übereinstimmend als „vertrauensvoll, zielorientiert und transparent“ beschrieben wird.
Parallel dazu entwickelte sich auch das Unternehmen selbst deutlich weiter. Während Schuler Bau damals rund 25 bis 30 Mitarbeitende beschäftigte, arbeiten heute etwa 80 gewerbliche Mitarbeitende im Unternehmen. Hinzu kommen rund 40 bis 50 weitere Subunternehmer, sodass insgesamt täglich etwa 120 bis 130 Personen über die Abrechnungen laufen. Mit diesem Wachstum stiegen auch die Anforderungen an die kaufmännischen Prozesse.
Wie wichtig enge Zusammenarbeit ist, zeigt sich in Ausnahmesituationen. Als im vergangenen Jahr beide kaufmännischen Angestellten wegfielen, hatte das Unternehmen eine große Herausforderung zu bewältigen. Bernhard Kirschenlohr erinnert sich: „Dann stand ich da, die Hose ganz im Knie und wusste nicht, wie es weitergehen soll.“ Doch auch ohne Personal mussten Prozesse verlässlich weiterlaufen. In solchen Situationen ist es hilfreich, auf einen Partner zurückgreifen zu können, der die Abläufe kennt und entsprechend unterstützen kann.
Bernhard Kirschenlohr wandte sich in dieser Situation an BRZ. Wenig später folgte der Rückruf von Lothar Heintz: „Wir haben eine Lösung für Sie – das werden wir gemeinsam schaukeln.“
Diese Lösung führte dazu, dass mittlerweile sowohl das Lohn- als auch das Rechnungswesen vollständig ausgelagert wurden. Besonders in herausfordernden Phasen erwies sich die Zusammenarbeit demnach als stabiler Rückhalt.
In fünf Jahrzehnten verändern sich Märkte, Technologien und Arbeitsweisen grundlegend. Dass eine Zusammenarbeit diesen Wandel überdauert, spricht für gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Was es für eine langfristige Geschäftsbeziehung braucht? „Vertrauen ineinander, Respekt voreinander und offene Kommunikation miteinander – das ist das, was ich jedem mitgeben würde“, so Bernhard Kirschenlohr. Entscheidend sei, dass beide Seiten bereit sind, sich weiterzuentwickeln und offen miteinander zu kommunizieren. Vertrauen entsteht dabei nicht von selbst, sondern wächst mit der gemeinsamen Arbeit über die Jahre.
Geschäftsführer Sascha Kirschenlohr
Für die kommenden Jahre wünscht sich Bernhard Kirschenlohr für Schuler-Bau, dass diese Grundprinzipien weiterhin gelebt werden. „Wenn Entwicklungen stattfinden, ist es wichtig, dass man mitgenommen wird und auch selbst beitragen kann“, betont er. Auf dieser Basis sieht er gute Voraussetzungen dafür, die Zusammenarbeit auch in Zukunft erfolgreich fortzuführen.
Jörg Reckhardt, Geschäftsführer BRZ Deutschland GmbH: „Eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung über 50 Jahre ist alles andere als selbstverständlich und steht für gegenseitige Wertschätzung und Verlässlichkeit. Ich bedanke mich bei Familie Kirschenlohr und den Mitarbeitenden der Firma Schuler-Bau für das langjährige Vertrauen und freue mich auf die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit. ”